Der Konvent der evangelischen Krankenhausseelsorge in Westfalen
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Gemeinsamer Info-Tag Rheinland/Westfalen

Psycho – Soziale Unterstützung (PSU) im Krankenhaus bei Großschadensereignissen [Flyer im pdf-Format 48 Kb]

Ein Großschadensereignis mit einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV) wird anders als ein kleinerer Einsatz nicht durch den unmittelbaren Transport der Verletzten ins Krankenhaus abgearbeitet. In Behandlungsplätzen werden die Verletzten zunächst gesammelt und gesichtet, um dann in die Krankenhäuser verteilt zu werden.

Erfahrungen aus Schadensereignissen haben gezeigt, dass aber nicht nur die Verletzten selber ins Krankenhaus kommen, sondern ihnen die Angehörigen folgen, etwa im Verhältnis 1:3; oft machen sich Angehörige selbständig auf die Suche nach Betroffenen und fahren Krankenhäuser ab.

Für die Fußballweltmeisterschaft werden Zahlen gefordert, die hier in Deutschland noch nie in einem echten Schadensfall aufgetreten sind: 1200 Verletzte sollen versorgt werden können.

Eine solche Zahl würde nicht nur die Einsatzkräfte vor erhebliche Probleme stellen, sondern auch die versorgenden Krankenhäuser?. Neben der medizinischen Versorgung wird der Bedarf an Psycho-Sozialer Unterstützung (PSU) in den Krankenhäusern sehr hoch sein.

Wir laden ein zu unserem InfoTag, um uns diesem Thema zu nähern und zu überlegen, in welcher Form wir in der Krankenhausseelsorge einen Beitrag zur Psycho-Sozialen Unterstützung leisten können.

Es wird darum gehen, zunächst einmal die Struktur außerhalb der Krankenhäuser wahrzunehmen, um besser zu verstehen, was im Rahmen einer sogenannten externen Schadenslage im Krankenhaus notwendig wird und wie besonders die „vierte Säule“ im Krankenhaus, die psycho-sozialen Dienste, davon betroffen sind.

Der InfoTag ist eine kleine Premiere: die beiden Konvente der EkiR und der EkvW veranstalten ihn gemeinsam. Das soll durchaus auch ein Signal sein, zusammenzurücken und Anliegen und Qualität der Krankenhausseelsorge voranzubringen.

Auf einen interessanten InfoTag freuen sich mit Ihnen
Hartmut Schloemann (Konventsvorsitzender EKiR) und Matthias Mißfeldt (Konventsvorsitzender EKvW)

Tagungsablauf

1000 – 1010 Begrüßung Mißfeldt/Schindler/
Knappschaftskrankenhaus Bo.-Langendreer
1010 – 1040 Fw. Bochum Leiter Berufsfeuerwehr Bochum Dr. Hagebölling MAnV/Sichtungskategorien
1040 – 1110 Polizei Bochum Polizeioberrat Dermund Aufgaben der Polizei
1110 – 1150 Lufttransportkommando/ SAR Leitstelle Oberstleutnant Radrich
1150 – 1230 DGKM? Dr. Schneppenheim, Berlin, Maßnahmen im KHS
1230 – 1330 Mittagspause?
1330 – 1400 Pfr. K-H. Schanzmann, Institut d. Feuerwehr NRW, System PSU
1400 – 1430 Pfr. M. Mißfeldt, PSU im Krankenhaus
1430 – 1440 Raumwechsel zur Gruppenarbeit
1440 – 1530 Gruppenarbeit a´10 Minuten, Referenten wechseln durch die Gruppen.
1530 – 1535 Raumwechsel ins Plenum
1535 – 1600 Schlussplenum
16.00 Reisesegen. Ende der Tagung

Tagungskosten: 15€

Anmeldung: Die Anmeldung geht an Pfr. Stephan Happel, KK Bochum-Langendreer, In der Schornau 23-25, 44892 Bochum. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2006. Der Tagungsbeitrag von 15,00 € ist bis zum Anmeldeschluss auf das Konto des Konvents der Krankenhausseelsorge in der EKvW Konto-Nr. 20 000 430 20 bei der KD Bank, BLZ 350 601 90 zu überweisen.

Tagungsleitung: Matthias Mißfeldt und Christa Schindler

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