Der Konvent der evangelischen Krankenhausseelsorge in Westfalen
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Refinanzierung - Chance für eine zukunftsfähige Krankenhausseelsorge

Fachtagung am 17. Januar 2007 in der Evangelischen Akademie Haus Ortlohn, Iserlohn

Tagungskosten: 25,00 Euro

Anmeldung bei Matthias Mißfeldt mit gleichzeitiger Überweisung des Tagungsbeitrags auf das Konto des Konvents: 2000043020 bei der KD Bank Münster, BLZ 350 601 90

Flyer [PDF 48 KB]

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Der Kirche fehlt das Geld. Nur noch etwa 20% ihrer Mitglieder zahlen Kirchensteuern. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Gründe: Berentung, Arbeitslosigkeit u.a.m. Die Auswirkungen sind dramatisch: So schrumpfte etwa der Haushalt der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund in den letzten zwei Jahren fast um die Hälfte. Das Interesse aller kirchlichen Mitarbeitenden muss nach unserem Verständnis deshalb sein, mehr Geld in die kirch-
lichen Haushalte einzubringen und ein­zuwerben.

Professionelle Krankenhausseelsorge ist Teil des Krankenhauses geworden. KTQ 5.0 nennt Seelsorge ausdrücklich in 1.3.8 als Kooperationspartner bei der Patientenversorgung. In vielerlei Weise ist Krankenhausseelsorge heute in den Häusern beteiligt in dem komplexen Fallmanagement von Patienten und Patientinnen, besonders auch in dem Feld Krankheitsverarbeitung und -bewältigung, auch der Angehörigen; bei ethischen Fragestellungen, im Rahmen unmittelbarer Sterbebegleitung und initialer Trauerarbeit, der Hospiz- und Palliativkoordination.

Diese Leistungen werden nicht auf Mitglieder der eigenen Kirche beschränkt, sondern bedarfsorientiert allen PatientInnen und Angehörigen im jeweiligen Haus erbracht.

Evangelische Krankenhausseelsorge erbringt damit eine Dienstleistung die im  anglo-amerikanischen Sprachgebrauch als spiritual care bezeichnet wird. Die eigene konfessionelle Bindung ist zwar deutlich, aber sie ist eingebettet in einen Rahmen ökumenischer, interkonfessioneller, nicht zuletzt interreligiöser Zusammenarbeit. Im Englischen wird das als interfaith bezeichnet.

Die Refinanzierung von Krankenhausseelsorge könnte so als strukturierte Kollekte für einen kirchlichen Dienst, der der Gesellschaft in ihrem Gesundheitssystem erbracht wird, aufgefasst werden.

Auf eine interessante Tagung freuen sich
Helga Henz-Gieselmann Ingrid Homeyer-Mikin, Anke Lublewski-Zienau, Stephan Happel, Thomas Jarck, Jürgen Nass und Matthias Mißfeldt (Vorsitzender)

Tagungsablauf

Mittwoch, 17.05.2006

09.00 – 09.30 Ankommen und Stehkaffee
              
09.30  - 09.45 Begrüßung und Tagungseröffnung

09.45 – 11.15  Dr. Michael Schmidt, InEK gGmbH, http://www.g-drg.de, „Wie entstehen DRG´s und wie werden sie berechnet?“ Anschließend Nachfragen und Aussprache im Plenum.

11.15 – 12.15 Pfarrerin Gabriele Lucht, Landespfarramt für Krankenhausseelsorge der Berlin-Brandenburgischen Kirche, „Erfahrungen mit Refinanzierung von Krankenhausseelsorge. Theologische und ekklesiologische Implikationen“.

12.15 Aperitíf

12.30 Mittagessen

13.30 Nachfragen und Aussprache zum Referat von Pfarrerin Gabriele Lucht

14.00  Janine Staba, Gesundheitsökonomin, Institut für Gesundheitsmanagement und Gesundheits­ökonomie der Universität Bayreuth, http://www.img.uni-bayreuth.de , Finanzierung von Leistungen der Klinikseelsorge im Krankenhaus".

14.45 Kaffeetrinken

15.15 Nachfragen und Gesamtaussprache im Plenum

16.00  Reisesegen

 


 

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