Der Konvent der evangelischen Krankenhausseelsorge in Westfalen
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Berichte und weiterführende Informationen zu Tagungen und Veranstaltungen des Konvents.

2012

November
Vom 15.-16. November 2012 fand in Barchem, NL zum Thema "Träum' sacht" die niederländisch-deutsche Tagung statt.

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In diesem Jahr sind wir auf der niederländisch-deutschen Tagung miteinander über Träume ins Gespräch gekommen. „Droom zacht“ – „Träume sanft“ - ist in den Niederlanden ein Abendgruβ, der den Kindern mitgegeben wird wenn sie zu Bett gehen. In Deutschland sagt man: „Träum’ was Schönes“. Während unserer Tagung stellten wir die nächtlichen Träume in den Mittelpunkt. Mit verschiedenen Methoden haben wir Gedanken, Erkenntnisse und Erfahrungen rund um das Thema besprochen und vertieft. Dabei war die Vorstellung leitend, dass wir durch das Hören auf unsere Träume einen vertieften Kontakt zu uns selber herstellen. So können Träume auch einen guten Beitrag in der Begegnung mit anderen leisten. In der Vorbereitung auf diese Tagung hatten sich folgende Fragen herauskristallisiert:
• Wo haben in meinem Leben Träume Bedeutung?
• Wo haben Träume bei PatientInnen Bedeutung?
• Welche Wege zum Verständnis von Träumen kenne ich und welche wähle ich, um die tiefere Bedeutung zu begreifen?
• Wenn Träume über Gefühle verstanden werden und eine psychohygienische Wirkung haben, welchen Zugang finden wir durch sie zur Transzendenz?
Arbeitsweise
An diesen Fragen haben wir abwechselnd im Plenum und in kleinen Gruppen prozessorientiert gearbeitet. Den Ausgangspunkt bildeten mitgebrachte Fragen und praxisbezogene Beispiele.
Literaturempfehlung
Jilesen, Martien (2007). Was sage ich mir durch meine Träume? - Theorie und Praxis der Traumarbeit für Einzelne und Gruppen. Kirchhain, Becker Verlag
Die Referentin
Dr. Barbara Roukema-Koning (1959) arbeitete 21 Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dozentin und Trainerin an der Protestantischen Universität in Kampen. Ihre Fächer waren Gottesdienstpsychologie und persönliche spirituelle Formung. Abschluss als Traumcounselor in den USA in 2010. Seit 2010 ist sie anerkannte Begleiterin im Berufsverein „Gaandeweg“: www.geestelijkebegeleiding.nl Sie ist Vorsitzende des Vereins für Studien zu Träumen in den Niederlanden www.droomvereniging.nl und Vorstandsmitglied der International Assoiciation for the Study of Dreams www.asdreams.org. Sie wohnt in Soest (bei Amersfoort), arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeutin für Gruppen und Einzelne und verknüpft hier spirituelle Begleitung und Traumarbeit. www.dromenenwelzijn.nl
Tagungsvorbereitung
Erika Bouwhuis, Matthias Mißfeldt und Hubert Matthes

Mai
Mitglieder der Vollversammlung mit dem Referenten Professor Dr. Dieter Beese
Vollversammlung 2012 - 60 Jahre Konvent
Am 14. Mai 2012 fand die Vollversammlung des Konvents für Krankenhausseelsorge in der EKvW statt. Nach der Aussprache zum Jahresbericht des Vorstands stand die Tagesordnung ganz unter einer kleinen Feier zum 60sten Geburtstag des Konvents. Nachdem Anke Lublewski-Zienau einen gerafften Überblick über die Geschichte des Konvents gegeben hat, sprach Professor Dr. Dieter Beese eine launige Laudatio zu diesem Geburtstag. Die Vollversammlung schloss mit einem Sektempfang. Abends wurde die Jahrestagung mit einem kabarettistischen Einstieg von Murat Kayi eröffnet.

Artikel: Markenzeichen "Kirche im Gesundheitswesen"
auf der Internetseite der EKvW

Impressionen
Referentin Pfarrerin Anke Lublewski-Zienau und Referent Professor Dieter Beese Sektempfang zum Geburtstag des Konvents
Murat Kayi bei seinem Auftritt

Mai

Vom 14.-16. Mai 2012 fand in Haus Villigst die Jahrestagung zum Thema "Wenn Seelsorge fremd geht..." Die Kunst heilsamer Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Milieus im Krankenhaus statt. Referentinnen sind die Theologin und Therapeutin Heidemarie Langer und die Sozialwissenschaftlerin Christel Teiwes-Kügler. In das Thema führt uns der Künstler Murat Kayi.

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Tagungsprogramm

Montag, 14.05.2012
14.30                 Kaffee
15.00 – 18.00    Konventsvollversammlung
19.30                 Tagungseröffnung  / Matthias Mißfeldt,  Konventsvorsitzender
                          
                          Kleinkunst / Kabarett
                          Soloprogramm mit Murat Kayi
                          anschließend open end                   
Dienstag, 15.05.2012
                          „Denn in ihm leben, weben und sind wir“
                          Bibliodrama zu Apg 17,16-34 / Impulse und Meditationen
                          zur Areopag-Rede des Paulus / Heidemarie Langer                      
09.00 – 09.15    Singen und Einführung in den Tag
09.15 – 12.30    1. und 2. Arbeitsphase  mit Pause                    
12.30                  Mittagessen 
14.30                  Kaffeetrinken
15.00 –18.00      3. und 4. Arbeitsphase mit Pause
18.00                  Abendessen
                           open end
Mittwoch, 16.05.2012
09.00 – 09.15      Singen
09.00 – 10.30     „Das Fremde verstehen - soziale Milieus und ihre
                            Alltagswelt" -Vortrag und Diskussion / Christel Teiwes-Kügler
10.30 – 11.00      Kaffeepause                          
11.00 – 12.00      Gruppenarbeit
                            Impulse für die eigene seelsorgliche Praxis
12.00 – 12.30      „Rückkehr auf den Areopag“ – ein Resumée                     
                            Das kreative Potential von „Fremdheit“ bzw. „Differenzerfahrung“     
                            Statements von Referentinnen und TeilnehmerInnen
12.30                   Reisesegen
                                anschließend Mittagessen

Literatur-Empfehlung: H.Weiß; K.Federschmidt; K.Temme (Hrsg.), Handbuch Interreligiöse Seelsorge, Neukirchen-Vluyn 2010

Die Referentinnen
Heidemarie Langer, M.A. (Hamburg) ist Theologin, Kommunikationsberaterin, Therapeutin in freier Praxis und gehört zu den GründerInnen der Bibliodrama- Bewegung. Sie bietet Einzelgespräche an ebenso wie Seminare und Beratungen zu Themen der Werte-Moderation, der Entwicklung persönlicher Kraftquellen,  Spiritualität und Leitungskompetenz. Zu ihren Klienten gehören Einzelpersonen, psychologische und diakonische Teams, Unternehmen, Gemeinden, Pfarrkonferenzen und Schulen.
www.heidemarie-langer.de
Christel Teiwes-Kügler, Dipl. Sozialwiss., Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet für Erwachsenenbildung / Politische Bildung an der Universität Duisburg-Essen. 
www.uni-due.de/biwi/politische-bildung/teiwes-kuegler-vita

Januar
teilnehmer stand teilnehmer Vorsitzende

Am 25. Januar 2012 fand die Fachtagung des Konvents zum Thema "Gerecht und bezahlbar? Denkwege zur Verteilung von Ressourcen im Gesundheitssystem" als Weiterführung des Themas "Ökonomisierung im Gesundheitswesen" der letzten Fachtagung in Haus Villigst statt.

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DOWNLOAD Referat Professor Dr. Dr. Heiner Raspe [ppt 3,71 MB]

Wir haben den auf der Jahrestagung 2011 geäußerten Wunsch vieler Kolleginnen und Kollegen gern aufgenommen, das Thema der letzten Fachtagung (Ökonomisierung des Gesundheitswesens als Herausforderung für die KHS) weiterzuführen und zu vertiefen. Insbesondere bestand das Interesse, die finanziellen Hintergründe unseres Gesundheitswesens besser zu verstehen. Auch wenn es den Kostenträgern kurzfristig immer wieder gelingt, Überschüsse zu erwirtschaften, steht das Gesundheitssystem ins-gesamt unter einem enormen finanziellen Druck. Wie wird dieses System gesteuert? Wer entscheidet, wie die finanziellen Mittel verteilt werden? Wer bestimmt, wofür Geld ausgegeben wird und wofür nicht? Welche Rolle spielt dabei z.B. der Gemeinsame Bundesausschuss und wie arbeitet er? Und natürlich die Frage, wie die medizinische Versorgung unter knapper werdenden Ressourcen am besten zu gewährleisten ist – durch Rationierung medizinischer Leistungen oder durch Priorisierung. Gute bezahlbare Medizin für alle – geht das überhaupt? Wie sieht die Frage der Verteilungsgerechtigkeit aus der Sicht der Kostenträger aus? Wel-che Möglichkeiten der Einflussnahme und Mitgestaltung haben sie? Und nicht zuletzt: Was ist die Rolle der Krankenhausseelsorge in den aufbrechenden allokationsethischen Diskursen? Viele Fragen, die nach Antworten suchen. Wir haben zwei kompetente und interessante Referenten als Gesprächspartner für unsere Tagung gewinnen können, die helfen werden, Orientierung zu gewinnen.

Tagungsablauf

Bis 9.30                       Anreise
9.30 - 9.45                  Stehkaffee                
9.45 - 10.00                Begrüßung
10.00                           „Auf welche Strukturen baut das Gesundheitssystem auf und wie wird es gesteuert?“, Referat und Diskussion /
Dr. Stefan LhachimiReferent Dr. Stefan K. Lhachimi, stellvertretender Leiters des Ressorts Gesundheitsökonomie des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen / IQWIG https://www.iqwig.de

11.15 -11.30               Pause

11.30 -12.45              Gerecht und bezahlbar.“ Verwaltung des Mangels (Modell BRD) oder Priorisierung (Modell Skandinavien), Referat und Diskussion
Professor Dr. Dr. Heiner ReaspeReferent - Professor Dr.med., Dr. phil. Heiner Raspe, langjähriger Direktor des Instituts für Sozialmedizin an der Universität Lübeck, http://www.sozmed.uni-luebeck.de z.Z. Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin, Akad. Zentrum f. Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung

12.45 – 14.00              Mittagessen + Pause
14.00 - 15.00              Gruppenarbeit
15.00 - 15.30              Kaffee und Kuchen im Foyer
15.30 – 16.15              Schlussplenum

16.15                           Ende der Tagung und Reisesegen
Auf die neue Denkschrift der EKD zum Thema sei hier hingewiesen: "Und unsern kranken Nachbarn auch!" Aktuelle Herausforderungen der Gesundheitspolitik. Eine Denkschrift des Rates der EKD, 2011, Hrsg. Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-05964-8  Als Download unter
http://www.ekd.de/EKD-Texte/gesundheitspolitik.html

Impressionen

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