Der Konvent der evangelischen Krankenhausseelsorge in Westfalen
Startseite

Schweigepflicht

Dazu Art. 23 der Kirchenordnung:
" (1) Pfarrerinnen und Pfarrer haben, auch nach Beendigung ihres Dienstverhältnisses, über alle Angelegenheiten, die ihnen in Ausübung ihres Dienstes bekannt geworden und die ihrer Natur nach oder infolge besonderer Anordnung vertraulich sind, Verschwiegenheit zu wahren.

(2) Über Angelegenheiten, die der Verschwiegenheit unterliegen, dürfen sie ohne Einwilligung des Landeskirchenamtes weder vor Gericht noch außergerichtlich aussagen oder Erklärungen abgeben."

Das bedeutet: genaue Prüfung der Informationen vor einer Mitteilung an Dritte (Polizei, Gericht, Freunde, Gemeindeglieder, Fremde, Journalisten, etc.). Sind die Informationen ihrer Natur nach (z.B. Privatleben) oder
infolge besonderer Anordnung (z.B. im Presbyterium, Art. 65 (4) KO) vertraulich, so ist Verschwiegenheit zu wahren.

Nur nach Einwilligung des Landeskirchenamts dürfen die Informationen an
Dritte weitergegeben werden. Besondere Fälle der gesteigerten Schweigepflicht sind das Seelsorgegeheimnis
und das Beichtgeheimnis (siehe jeweils dort).

Arne Kupke

[Zur Übersicht A - Z] [zum Seitenanfang]

 
Impressum | Datenschutzerklärung | Haftungsausschluss