Der Konvent der evangelischen Krankenhausseelsorge in Westfalen
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Rufbereitschaft

Das Pfarrdienstverhältnis ist gemäß Art. 19 der Kirchenordnung ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis. Damit gelten nicht die privatrechlichen Regelungen des Arbeitsrechts. Vielmehr beruht der Dienst, ähnlich bei Beamten und Richtern, auf einem lebenslagen Dienst- und Treueverhältnis.

Die Pfarrerin oder der Pfarrer hat keine Arbeitszeiten im üblichen, also privatrechtlichen Sinne, sondern die Verpflichtung zu vollem Einsatz. Daraus folgt die Pflicht zur Rufbereitschaft, außer in Urlaubszeiten.

Im Falle eines Teilzeitdienstes muss eine entsprechende Quotelung stattfinden, z.B. 75 % Dienst = 75 % Rufbereitschaft eines vollen Dienstes.

Arne Kupke

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